Archiv
Anhebung der Altersgrenzen ab Jahrgang 1947
München - November 2010
PDF-Dokument_zur_Rentenberechnung
Weiterer Link hierzu!
Befristete Arbeitsverhältnisse werden entfristet
Berlin - Mai 2010
Das Bundespolizeipräsidium Potsdam wird einen Großteil der befristet bei der Bundespolizei beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernehmen. Das wurde durch das Bundespolizeipräsidium Potsdam mitgeteilt. Damit wird eine Forderung der Gewerkschaft der Polizei umgesetzt, für die sich auch die Junge Gruppe der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei auf ihrer Bezirksjugendkonferenz in Halberstadt eingesetzt hat. "Das ist eine gute Entscheidung für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Es ist für alle Beteiligten und die Bundespolizei insgesamt besser, die vorhandenen Arbeitsplätze zu besetzen, als sie den Haushältern auf den Tisch zum Stellenstreichen zu legen, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.
newsletter - Tarifabschluss
München - 31. März 2010
Liebe GdP-Mitglieder,
hiermit geben wir Euch ein newsletter zum Tarifabschluss bekannt.
Erläuterungen zum Tarifabschluss
München - 09. April 2010
Liebe GdP-Mitglieder,
mit nachfolgenden PDF-Dateien geben wir Euch Erläuterungen und Einzelheiten zum Tarifabschluss bekannt!
Erläuterungen_zur_Tarifeinigung-1
Erläuterungen_zur_Tarifeinigung-2
Tarifergebnis im Einzelnen
Potsdam/Berlin - 27. Februar 2010
„Mit diesem Verhandlungsergebnis ist es uns gelungen, eine Nullrunde zu verhindern und den Arbeitgebern die Tür für Einkommenskürzungen zu verriegeln,“ kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, die Einigung im Tarifkonflikt der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen. Freiberg: „Die Kampfbereitschaft unserer Mitglieder im öffentlichen Dienst hat sich in dieser Tarifauseinandersetzung bewährt. Warnstreiks und Protestaktionen haben die Arbeitgeber beeindruckt. Auch die öffentliche Meinung war nach den Milliardenspritzen für Banken und großzügigen Spenden für Erben und Hoteliers auf der Seite der kleinen Leute. Das Ergebnis reicht nicht für einen Freudentaumel, ist aber weitaus besser, als die Arbeitgeber sich vorgenommen haben.“
Einvernehmen über Schlichterspruch
Berlin - 25. Februar 2010
Einvernehmen über Schlichterspruch: Starkes Signal für Einigung im Tarifstreit
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die dbb tarifunion sehen in der Einvernehmlichkeit der Schlichtungsempfehlung für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ein starkes Signal, dass der Weg frei gemacht ist für einen Abschluss.
Die Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen werden - wie nach der Schlichtungsordnung vorgesehen - am Wochenende in Potsdam mit den Beratungen über die Schlichtungsempfehlung wieder aufgenommen. Die Schlichtung nach den gescheiterten Verhandlungen in der Tarifrunde 2010 mit dem Bund und der VKA fand von Sonntag, den 21. Februar bis zum Donnerstag, den 25. Februar 2010 statt. In den letzten Nachtstunden haben die beiden Schlichter Dr. Schmalstieg (amtierender Vorsitzender) und Prof. Milbradt einen gemeinsamen Schlichtungsspruch vorbereitet, der heute um 12.00 Uhr der Schlichtungskommission vorgelegt wurde. Die Kommission stimmte mit den Stimmen der Gewerkschaften und den Arbeitgebern dem Schlichtungsspruch zu. Somit werden die Verhandlungen am 27. Februar 2010 in Potsdam wieder aufgenommen.
Der Schlichtungsspruch sieht für das Jahr 2010 eine Erhöhung der Entgelte um 1,2 Prozent ab 1. Januar 2010 und für das Jahr 2011 mehrere Erhöhungen vor. Am 01.Januar 2011 werden die Entgelte um 0,6 Prozent und am 01. August 2011 um weitere 0,5 Prozent erhöht; am 01. Januar 2011 erfolgt zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 240 €.
Das Leistungsentgelt wird in vier Schritten jährlich ab 2010 um jeweils 0,25 Prozent erhöht.
Die Entgelte für Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten erhalten die genannten Prozentbeträge und einen Einmalbetrag in Höhe von 50 €.
Der umfangreiche Schlichtungsspruch enthält Regelungen zur Altersteilzeit, der Übernahme von Auszubildenden, eine Prozessvereinbarung zum Eingruppierungsrecht und Übertragungsregelungen auf die Bereiche Krankenhäuser, Nahverkehr und Versorgung.
Die Laufzeit beträgt 26 Monate. Aufgenommen wurden Verhandlungsverpflichtungen für eine Vielzahl weiterer Tarifgebiete und -gegenstände.
Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften werden das Schlichtungsergebnis und letztlich sodann das Verhandlungsergebnis bewerten. Es ist nicht absehbar, wie lange die Verhandlungen ab Samstagmorgen andauern werden.
Flyer zu den gescheiterten Tarifverhandlungen
Tarifinfo 03/2010 - 15. Februar 2010
Flyer
der "GdP Bund" zur den gescheiderten Tarifverhandlungen
Tarifverhandlungen gescheitert
Potsdam - 11. Februar 2010
Tarifverhandlungen gescheitert. Jetzt hat der Schlichter das Wort
Als Schlichter wurden der frühere sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) und Hannovers langjähriger Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (SPD) benannt.
Potsdam/Berlin. "Offenbar fällt es unseren Politikern leichter, mal eben 700 Milliarden Euro für einige Banken locker zu machen, als über vier Millionen Menschen für fünf Milliarden Euro bessere Lebensperspektiven zu geben", kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg die unnachgiebige Ablehnung der Gewerkschaftsforderungen durch die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes. Freiberg: "Jetzt kann nur noch die Schlichtung einen Arbeitskampf verhindern. Wir hoffen auf den Restverstand der Arbeitgeber, die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen."
Nach zweitägigen, zähen Verhandlungen am 10./11. Februar 2010 in Potsdam hatten die Arbeitgeber ein für die Gewerkschaften unannehmbares Angebot unterbreitet. Freiberg: "1,5 Prozent Gesamtvolumen inklusive Leistungsbezahlung, Einmalzahlung und einer Laufzeit von 24 Monaten sind als Einkommensverbesserung weniger als nichts. Ein solches Angebot signalisiert die Absicht der Arbeitgeber, ein Jahrzehnt der Lohnkürzungen und Einkommensverluste einzuläuten. Das können die Beschäftigten nicht hinnehmen."
Die Verhandlungen erwiesen am späten Donnerstagabend als festgefahren. Deshalb beschlossen beide Seiten, die Schlichtung anzurufen. Auch die "Große Tarifkommission der GdP", die zeitgleich in der Nähe des Verhandlungsortes tagte, sprach sich einstimmig dafür aus, die Verhandlungen für gescheitert zu erklären und die Schlichtung anzurufen.
Kerstin Philipp, für den Tarifbereich zuständiges Mitglied im Geschäftsführenden GdP-Vorstand: "Wir hoffen nach wie vor, durch die Schlichtung eine Lösung am Verhandlungstisch zu erreichen. Dennoch werden wir unsere Vorbereitungen für einen Arbeitskampf bei Bund und Kommunen treffen müssen." Als besonders empörend bezeichnete Philipp die Absicht der Arbeitgeber, den größten Anteil des ohnehin mageren Angebotes in eine Ausweitung der leistungsorientierten Bezahlung zu stecken. Philipp: "Auf diesem Wege wollen die Arbeitgeber die Beschäftigten bei Bund und Kommunen mit kaum 0,5 Prozent als lineare Erhöhung, Einmalzahlung, Bewährungsaufstieg, Altersteilzeit und Übernahme der Auszubildenden abspeisen. Und das auch noch für 24 Monate. Mit der Einkommenserhöhung, die dabei übrig bliebe, könnte man nicht mal ein paar zusätzliche Brötchen kaufen."
Auch der GdP-Vorsitzende zeigte sich erbost von dem sturen Willen der Arbeitgeber, die so genannte Leistungsbezahlung auszuweiten. Freiberg: "Da wollen einige Damen und Herren wie Großgrundbesitzer durch den Betrieb geben und Geschenke verteilen, um sich so die Belegschaft gefügig zu halten. Das ist ein Rückfall ins Mittelalter."
Zweite Verhandlungsrunde erfolglos verlaufen!
Tarifinfo 02/2010 - 02. Februar 2010
Flyer
zur den Tarifverhandlungen
Tarifverhandlungen - VIDEO zur Protestaktion
Tarifverhandlungen 2010
Potsdam - Februar 2010
Arbeitgeber ohne Angebot
Ohne Annäherung in den gegensätzlichen Positionen endeten nach zwei Verhandlungstagen am Montag, 01. Februar 2010, die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst mit Bund und Kommunen. Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen legten wieder kein Angebot vor. Verhandlungsführer Frank Bsirske (ver.di): "Geht es nach den Arbeitgebern, liegt vor uns ein Jahrzehnt an Lohnpausen und Lohnkürzungen." Bsirske rief zu bundesweiten Warnstreiks ab dem 03. Februar 2010 auf. Davon sollen alle Bereiche des öffentlichen Dienstes betroffen sein. Die dritte Verhandlungsrunde findet vom 10. bis 12. Februar 2010 in Potsdam statt. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben zu diesem Termin ihre Tarifkommissionen eingeladen.
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